Zöliakie heißt für mich nicht gleich Zöliakie

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Was sind die am häufigsten auftretenden Symptome für Zöliakie bei Kindern? Unverdauten Durchfall, Appetitlosigkeit, Blähbauch, Gedeihstörungen, sprich keine wirkliche Gewichtszunahme und kein oder nur sehr langsam fortschreitendes Wachstum und nicht zuletzt auch Bauchschmerzen.

Der 1. Schritt, der empfohlen wird ist eine Blutentnahme. Ok, da gehe ich konform.

Alle betreffenden Blutwerte sprechen dafür, dass eine Zölikaie vorliegt.

Der 2. Schritt wäre eine Dündarmbiopsie unter Vollnarkose. Wir sprechen von Kindern!

Gibt es eine Alternative zu Schritt 2?

Ok – jetzt mal Klartext!

Unsere Tochter HATTE Verdacht auf Zöliakie! Schrecklich die Vorstellung! Es ist zum Glück auch nur eine Vorstellung geblieben! Das kann ich schon mal vorwegnehmen!

Die Blutwerte haben alles auf eine Zöliakie hindeuten lassen. Laut der Kinderärztin war es eineindeutig! Aber eine Dündarmbiopsie sollte trotzdem noch her. Wir haben 4x versucht den Termin in der Klinik wahrzunehmen. JA, wir waren verunsichert! Unsere Tochter hat uns aber jedes Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht, in dem sie einfach immer wieder vor den Terminen krank wurde. Sie bekam Fieber oder ganz heftigen Husten etc.

Oh wie bin ich Ihr dankbar, dass Sie sich bemerkbar machte und wir Ihr diese Biopsie und die Narkose somit erspart haben! Wir haben einen Kinesiologen aufgesucht und sie sage und schreibe 2x dort behandeln lassen. Alle Symptome verschwanden, trotz normaler Ernährung (also keine Diät) sehr schnell! Wir warteten insgesamt 6 Monate, bis wir eine erneute Blutentnahme durchführten lassen. Die Blutwerte waren zu 95 % normal. Es gibt einen Wert, die Gewebstransglutaminase - dieser braucht sehr sehr lang, bis er sich wieder normalisiert, selbst bei einer Diät – dieser eine Wert war noch erhöht. Alle anderen Werte haben Die Kinderärztin sichtlich überrascht und auf meine Frage hin, was dies nun in Bezug auf die Zöliakie bedeutet, meinte Sie: „Ja, die Zölikaie ist rückläufig. Ihr Blutbild sieht so aus, als wenn sie eine Diät machen würde. Machen Sie so weiter wie bisher.“ Aaaaahhh und Zölikaie ist eine lebenslange Diagnose? Ok, wir haben nach 4 Anläufen die Biposie verschmäht. Ich bin mir sicher, dass die Ärzte diese Diagnose danach bestätigt hätten.

Die Symptome, die unsere Tochter aufwies – müssen die vom Gluten ausgelöst worden sein? Ausschließlich vom Gluten? NEIN!!! Die Kinderärztin hat mich weggeschickt, ich würde mir zu viele Sorgen machen, als ich Sie bat, den Stuhl unserer Tochter auf Parasiten hin untersuchen zu lassen.

Kann das wahr sein! Ja leider, sie hat mich weggeschickt und ich kann sehr penetrant sein! Egal – mit der richtigen Zahlenreihe, haben wir das für uns geklärt! Nur am Beispiel von Parasiten: Diese Tierchen können genau dieselben Symptome hervorrufen, den Darm reizen und dann auch eine VORÜBERGEHENDE Glutenunverträglichkeit aufweisen! Ja, selbstverständlich kann der Darm, wenn er geschädigt ist, Getreide nicht mögen und dementsprechend reagieren. Aber auch andere Ursachen kommen in Frage, die genau die Symptome einer Zöliakie hervorrufen können. Diese Ursachen können in Bereich der Psyche liegen, können in unsere Umwelt liegen und und und … Es gibt noch mehr als 1 Schublade!!! Und – selbst wenn tatsächliche eine Zölikaie vorliegt, sie KANN „geheilt“ werden. Dafür gibt es alternative Möglichkeiten! Unsere Tochter ist das beste Beispiel! Heilungsmöglichkeiten gibt es hier verschiedene und wenn es letztendlich eine strenge Diät über einen bestimmten Zeitraum ist, aber nur über einen bestimmten Zeitraum, in dem der Darm sich wieder regeneriert und danach kann wieder bewusst alles gegessen werden! Sicher liegt es bei jedem selbst, wie er sich ernährt und jeder weiß, was gut ist und was nicht ganz so gut ist ;o) Ich kann nur von dem berichten, was ich in der ein oder anderen Praxis mitbekommen und selbst erfahren haben! Und das war nur positiv und ich möchte es niemandem vorenthalten! Ich finde die Vorstellung schrecklich, dass Kinder oder auch Erwachsene sich mit glutenfreier Ernährung quälen und es womöglich gar nicht müssten!

 

Also in diesem Sinne! Ich gebe mich mit nichts zufrieden! Und schon gar nicht mit einer „lebenslangen Diagnose“! Ich stelle gerne mal etwas in Frage und schaue ein bissel über den Tellerrand hinaus und wenn’s dann noch zum Erfolg führt – warum nicht?!

Herzlichst Iris

 

P.S.: Wenn Ihr Fragen habt, bzgl. der Bahndlungen, die vorgenommen worden sind, meldet Euch einfach!

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Kommentare: 2
  • #1

    Fam. Becker (Dienstag, 26 Februar 2013 19:21)

    Hallo,
    ich finde ihren Beitrag sehr interesant!
    Unsere Tochter hatte vor Weihnachten drei Tage Bauchschmerzen. Daraufhin haben wir einen Termin beim Kinderarzt gemacht,Blutuntersuchung,Verdacht auf Zöliakie.
    Unsere Hausärztin meinte einfach mal etwas weniger Zucker und Gluten. Daraufhin wollten wir den Kontrolltermin bei dem Kinderarzt absagen,der ist aus allen Wolken gefallen und sagte wir MÜSSEN das unbedingt genau abklären.
    Jetzt allerdings sind wir total verängstigt und auch verunsichert...
    Es sie noch erwähnt das unsere Tochter (ausser drei Tage Bauchschmerzen) keinerlei Beschwerden hat.

  • #2

    Iris Horváth (Sonntag, 24 März 2013 19:29)

    Liebe Familie Becker,

    herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Genau aus diesem Grund, habe ich meine Erfahrung mit dem Thema "Zöliakie" hier nieder geschrieben - in allen anderen Foren des Internets ist es ja leider verboten über alternative Wege der Heilung der Zöliakie zu schreiben. Wenn Sie immer noch verunsichert sind, können sie mich gerne direkt kontaktieren über kontakt@praxis-horvath.de

    Herzlichst Iris Horváth