Sucht

Wieso? Weshalb Warum? 


In letzter Zeit beschäftige ich mich immer wieder mit dem Thema "Sucht". Was gibt es nicht alles für Süchte? Von Alkoholsucht über Sehnsüchte ;) bis hin zum Rauchen, Drogen, Essen...

Was ist Sucht? Ein Verlangen? Eine Charakterschwäche? Oder nur eine Schwäche eben? Eine übermäßige Zuneigung? Eine Krankheit vielleicht? Eine Abhängigkeit? Ein Zwang? Ein Verlustsyndrom? Oder eher eine Mangelerscheinung auf einer anderen Seite? Ein Ersatz für etwas, für etwas anderes, was fehlt, was einfach nicht da ist, noch nie da war? Eine Sehnsucht etwa? Woher kommt die Sucht? Wo liegen die Ursachen für eine Sucht? Warum kommt es zu einer Sucht? Was bewegt Menschen sich in eine Sucht zu begeben, ob bewusst oder unbewusst? Wie rutscht man in eine Sucht, ohne noch steuern oder lenken zu können? Wie fühlt sich das an, "inmitten einer Sucht zu sein"? Wie fühlt sich eine Sucht an? Hilflos? Ohnmächtig? Kraftlos? Allein, einsam? Verlassen? Ohne Ziel? Was geht da in einem Menschen vor? Was fehlt diesen Menschen? Warum kann man nicht dagegen angehen? Warum kann man nicht einfach "nein" sagen zur "Sucht"? Warum hat man nicht die Stärke, der Sucht den Rücken zuzukehren? Woran liegt es, dass der Körper, das Verlangen immer wieder stärker ist als der Verstand? Warum scheint es unüberwindbar? Warum? Was steckt dahinter? Ist eine Sucht eine Befriedigung für etwas? Für was? Ein Gefühl? Ein Gefühl von Glück? Zufriedenheit? Erhabenheit? Oder das Gefühl "zu sein", im oder am Leben zu sein, ein "sich spüren"? Was fehlt Menschen, die süchtig sind? Nach was auch immer. Meist liegt die Antwort in einem selbst.                                      geschrieben von Iris

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